Coachella 2018

May 9, 2018


Eigentlich hatte ich für dieses Jahr keinen Trip nach Amerika geplant oder überhaupt in meinem Kopf, aber nach dem ich ein Ticket für das Coachella Festival geschenkt bekommen hatte, war klar ich fliege in die USA.
Ich muss gestehen, dass ich schon immer mal auf das Festival wollte, aber mir keine weiteren Gedanken darüber gemacht hatte, da mir die Tickets einfach zu teuer waren.

Und wie der ein oder andere von euch sicherlich weiß, bin ich kein großer Fan vom vielen Feiern.
Doch als ich mein Ticket geschenkt bekommen hatte, konnte ich einfach nicht mehr nein sagen und darüber bin ich sehr froh.

Es sind nun ein paar Wochen vergangen und ich hatte genügend Zeit das ganze Revue passieren zu lassen.
Auch wenn ich mir vor der Reise immer gedacht habe, dass mir das Ticket viel zu teuer gewesen wäre, muss ich jetzt im Nachhinein sagen, dass sich jeder Euro des Ticketpreises lohnt, da man so unglaublich viele Künstler an den drei Tagen zu sehen bekommt.
Würde man sich überlegen, zu einem dieser Künstler zu gehen würde man wahrscheinlich schon 1/3 des Coachella Ticket preises zahlen.


Kurz vor meiner anstehenden Reise in die USA, sah ich durch Zufall in der Instastory einer Freundin, dass sie ebenfalls Tickets für das Festival hat und es stellte sich raus, dass sie ebenfalls gemeinsam mit einer Freundin am ersten Wochenende vor Ort sein wird.
nicht lange drum herum geredet, entschieden wir uns, die Coachella Tage gemeinsam in einem kleinen Häuschen zu verbringen.
Die Unterkunft war direkt neben dem Festivalgelände und eigentlich hätte man sogar laufen können.
Leider sah es auf der Karte einfacher aus, als es in der Realität tatsächlich war. Das Gelände war weiträumig umzäunt und gesperrt und wir hätten einmal außen rum laufen müssen. ( 1 Stunde Fußweg )
Daher entschieden wir uns jeden Tag mit dem Uber zu fahren (Privat Taxi)

 

 

 


Am ersten Tag wussten wir nicht was uns erwartet und waren gespannt und nervös zu gleich, denn kurz vorher lasen wir in der Coachella App einige Dinge, die uns vor der Anreise nicht bewusst waren wie z.B - keinen Schmuck - keine Kameras - keine Mitnahme von geöffneten Schachteln Zigaretten (was mir ehrlich gesagt egal war) u.v.m
Als der Uber Fahrer uns am Parkplatz heraus ließ, sahen wir die erste Kontrolle am Eingang.

Vorne am Eingang wurden Männer und Frauen getrennt, Taschen kontrolliert und Körper abgetastet.
Ehrlich gesagt kam ich mir ein wenig seltsam vor, aber da die Kontrollen bezüglich Alkohol in Amerika sehr ernst genommen werden, dachte ich nun gut ... jetzt gleich bin ich endlich drinnen.

Nach der ersten Kontrolle liefen wir einen ziemlichen Weg zum eigentlichen Eingang, denn was wir nicht wussten.... Dies war erst der Eingang für das Camping Gelände gewesen.
Also liefen wir eine ganze Weile gerade aus zum Camping-Gelände.
Für die ganz Faulen, fuhren einige Rikschas an uns vorbei, die von einem zum anderen Eingang fuhren.

Wir aber liefen den ganzen Weg zu Fuß und freuten uns aufs endliche Ankommen am Gelände.
Angekommen am Gelände war es uns mittlerweile ziemlich warm und die Schlange vor uns war ewig lang.

 


Während des Wartens, kamen uns einige Menschen entgegen, die Schmuck trugen oder deren Taschen Metallketten als Träger hatten.
Meine Nervosität stieg leicht, denn genau solch eine Tasche hatte ich bei mir.

 

 

 


Wir waren nun durch eine weitere Kontrolle gekommen, doch eine stand uns immer noch bevor.
Die dritte Kontrolle sollte nun die letzte sein.
Überall war es rappelvoll und ich wollte endlich rein, etwas trinken und mich einen Moment hinsetzen.
Die letzte Kontrolle war die strengste, dort stand sogar eine Sicherheits-Metalldetektor-Tür wie im Flughafen.
Als wir endlich alle vier im Gelände drinnen waren, konnte ich es kaum glauben und war mehr als nur happy.

Kaum auf dem Gelände angekommen war ich völlig überwältigt von der Größe des Festival-Geländes.
Schon öfters war ich auf Festivals, aber dieses hat bisher alles getoppt.
Auf dem Gelände befanden sich sieben Bühnen, auf denen die ganze Zeit Künstler standen.

 

 

 

Überall gab es etwas zu sehen, zu essen und Zonen zum entspannen.
Die Festival Besucher waren alle gut drauf und in den ganzen drei Tagen, habe ich persönlich nicht einmal eine Pöbelei mitbekommen.

Allerdings muss ich sagen, dass einige Dinge nicht wirklich gut durchdacht sind.
Wie zuvor schon geschrieben, sind die Amerikaner sehr genau und empfindlich, wenn es um das Thema Alkohol geht.
Alkohol wird in Amerika erst ab 21 ausgeschenkt und daran wird sich auch strickt gehalten.

Überall auf dem Festivalgelände befanden sich abgetrennte und durch Securitys bewachte Bereiche. Um dort reinzukommen, brauchte man ein separates Bändchen.
Um dieses zu bekommen, hieß es mal wieder anstehen.
An dafür vorgesehenen ID Ständen, bekam jeder Ü 21 Jährige Festivalbesucher ein Bändchen, mit diesem er in die Bereiche kam.
Dort hatte man die Möglichkeit alkoholische Getränke zu erwerben, die allerdings nur dort getrunken und nicht mit nach draußen genommen werden durften.

Einmal mit Getränken verpflegt ließ es sich wunderbar auf dem Gelände aushalten.
Das Wetter war super schön, die Stimmung einzigartig und die Auswahl an Künstlern war der Wahnsinn.

Die Tage waren unvergesslich, ich bin so froh das ich das einmal erleben durfte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Fazit:
Das lange Anstehen überall, sowie die abgetrennten Bereiche fand ich ehrlich gesagt nicht so gut durchdacht.
Ich hätte es besser gefunden, wenn das Festival wegen der strengen Alkohol gesetzte einfach erst ab 21 Jahren zugängig gewesen wäre.
Ebenfalls war das nachhause kommen nach dem Festival sehr schwierig und trotz unserer naheliegenden Unterkunft, waren wir jedes mal 1 1/2 -2 Stunden unterwegs.

Ich kann es jedem nur empfehlen, einmal zu diesem Festival nach Amerika zu reisen um das ganze selbst zu sehen und zu erleben.
Allerdings würde ich jedem das zweite Wochenende empfehlen, da es am ersten Wochenende sehr überfüllt ist, durch die ganzen *Blogger* und Trendsetter , die alle die ersten sein wollen, die darüber berichten.
Würde ich nochmal aufs Coachella Festival gehen, würde ich auf alle Fälle am zweiten Wochenende hinreise.

Denn eigentlich sollte man dort hin um zu Tanzen und Spaß zu haben... Fotos kann man auch dann noch machen ;-)

 

 

 



Ps: Am ersten Tag des Festivals wurde ich innerhalb der 1 Stunde auf dem Gelände, gleich zweimal von Fotografen fotografiert.... Und kaum zu glauben, aber einige Zeitschriften nutzen eines der Bilder und so war ich in "Best Coachella Fashion 2018" zu sehen.
Das Bild mit Verlinkungen findet ihr ebenfalls auf meinem Instagram Profil. 

 

   

Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim lesen 

Bis bald

 

Hugs & Kisses 

 

Eure Naila

 

 

 

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