What the fuck is wrong here

Einführung


Dieser Text besteht aus meinen eigenen freien Gedanken, die sicherlich nicht Jedermanns Meinung entsprechen.

Die folgenden Zeilen werden sehr ehrlich in Bezug auf die momentane Lage sowie die Politik und manch einer würde sagen "wieder so ein Querdenker", daher empfehle ich dies nur zu lesen und sich die Zeit für die folgenden geschriebenen Worte zu nehmen, wenn du offen und respektvoll mit anderen Meinungen umgehen kannst.

All diejenigen die sich durch den letzten Satz nicht angesprochen fühlen, danke ich euch für die bisherige Zeit und wünsche euch alles liebe.





Schon immer habe ich Dinge hinterfragt, mir alle möglichen Gedanken gemacht und Fragen gestellt.

Auch wenn man den Ausdruck "Querdenker" heute als ein Negativ behaftetes Wort sieht, muss ich sagen, dass ich schon immer ein Querdenker war und bin.


Für mich bedeutet das Wort Querdenken

UM DIE ECKE DENKEN - Verschiedene Denk- und Wahrnehmungsperspektiven in Bezug auf beliebige Themen einzunehmen.



Ich bin offen für die Welt, offen für Neues, offen für alle Meinungen, offen zu lernen.

Aber wieso scheinen viele dies nicht mehr zu sein?


Ich sage mir selbst "leben und leben lassen"



Bedeutung: Leben wie es einem gefällt, aber auch tolerant gegenüber allen anderen Lebensweisen sein.



Aber ich frage mich...

Was ist nur aus unserer Gesellschaft geworden?


Meinungen dürfen nicht ausgesprochen werden!

Gefühle sollen unterdrückt und am besten nicht ausgesprochen werden.


Von uns wird ständig nur erwartet, wie wir sein sollen, was wir denken sollen, wie wir fühlen sollen oder was wir tun müssen um in die Gesellschaft rein zu passen.


Mir ist es ehrlich gesagt nicht mehr wichtig ob ich irgendeiner Norm entspreche, denn wie sehr wir uns auch verbiegen um ein Teil davon zu sein, am Ende sind wir nicht wir selbst.

Auf Dauer ein Leben zu leben, dessen Inhalt uns nicht glücklich macht ist ungesund.


Nicht umsonst werden es weltweit immer mehr Menschen, die eine Behandlung beim Therapeuten aufsuchen.


Ich persönlich finde die Entwicklung erschreckend und es macht mich traurig, so viele Menschen ohne Halt zu sehen.


Dieses Entwicklung ist nicht von heute auf morgen entstanden. Es ist ein Prozess, der schon vor einer ganzen Weile begonnen hat.

Die mediale Welt ist nicht mehr wegzudenken. Sie hat uns viel Positives gebracht und gegeben, leider auch viel Negatives über das man sich häufig keine Gedanken macht.

Sie hat den direkten zwischenmenschlichen Kontakt drastisch reduziert und uns abstumpfen lassen.


Viele von uns verbringen täglich einige Stunden in den sozialen Medien.

Sie swipen von einem Video zum nächsten und bekommen zumeist nicht einmal mit, was sie sich anschauen.

Hunderte Informationen werden von unserem Gehirn aufgenommen ohne das es uns bewusst ist oder wir es mitbekommen.


Unser menschlicher Geist arbeitet größtenteils unbewusst.


Den Meisten ist das nicht bewusst, da sie glauben, sie wären der Herr über ihre Gedanken und ihren Körper.

Würden aber alle täglichen Eindrücke ungefiltert auf uns einprasseln, wären wir mehr als überfordert.


Das wir unterbewusst Entscheidungen treffen und durch gezielte Werbung beeinflusst werden, hat jeder von uns schonmal erfahren wie z.b bei Onlinekäufen.

Uns wird nach Suchverläufen oder Kaufverhalten eine auf uns Maßgeschneiderte Werbung angezeigt, dessen wir uns nicht entziehen können.


Je mehr Zeit wir auf medialer Ebene verweilen, je mehr beeinflusst es unsere Gefühlslage und unsere Meinung zu allen möglichen Themen.

Warum ist das so?


Zuerst wird unser Suchverhalten durch einen Computer analysiert, darauf folgt eine auf uns angepasste mediale Welt.

Uns wird angezeigt, was wir häufig gesucht oder lang und interessiert angesehen haben.

Natürlich können wir alles einsehen, wenn wir das wollen, aber meist bleiben wir bei den selben Dingen, die uns interessieren.


Wir erhalten die Informationen, die wir sehen wollen.

Dies mag in Gewissen Dingen wie z.B Sport, Rezepten etc. gut sein, bei vielen anderen Themen allerdings nicht.

Wir werden durch die mediale Welt unterbewusst manipuliert.


Dies konnte man z.B. beim Thema Corona deutlich erkennen.


Diejenigen, denen das Thema Corona Angst bereitete und ihre Anfragen dementsprechend bei Google in die Suche eingaben, denen wurde Bestätigung in ihrer Angst durch Artikel/Postings geboten.

Diejenigen, die dem Thema Corona hinterfragend entgegen treten und bei Google gezielte misstrauische Suchen eingaben, bekamen genau solche Artikel/Postings zu sehen.


Leider bezieht sich diese maßgeschneiderte Suche nicht nur in Bezug auf Corona, sondern auf alle Bereiche.

Ein Algorithmus filtert uns maßgeschneiderte Werbung sowie Informationen nach Suchverläufen und Verhalten.

Dies bedeutet, dass viele User ihre erwarteten Antworten bekommen, sich Ihre Meinung bilden und nicht über den Tellerrand schauen bzw. sich breitflächiger Informationsquellen oder Meinungen anschauen/anhören.


In der Geschichte gab es Zeiten, wo alle Meinungen geduldet wurden und andere, da gab es nur eine Meinung, deren alle Folge zu leisten hatten.


Die Frage die sich mir stellt, in welcher dieser Zeit befinden wir uns?

Einige werden sagen "Wir leben in einer Demokratie, mit einer freien Meinung."


Dieser Meinung gehöre ich allerdings nicht an.


" Warum muss ich mich Rechtfertigen... für das wer ich bin?...für das was ich fühle?... für das was ich denke?...für all das, was nicht der Norm entspricht."



Außerdem, was ist die Norm und warum wollen die meisten dieser Norm entsprechen?

Die Antwort ist ganz einfach.

Die Norm wird von der Politik bestimmt und ich glaube das viele dieser Norm nicht freiwillig folgen, sondern dazugehören und von Freunden,Bekannten und der Familie nicht ausgestoßen werden wollen.


Ich z.B entspreche nicht der Norm in dem ich diese Zeilen schreibe und sie mit der medialen Welt teile.


Welchen Ängsten muss ich mich stellen?

Ich muss mich darauf gefasst machen, dass es Menschen geben wird die mich meiden oder gar anfeinden.

Aber wie kann das sein, wenn wir doch eigentlich in einer Demokratie mit freier Meinungsäußerungen leben.


Wer noch nicht verstanden hat, dass wir nicht länger in einer Demokratie leben, dem wünsche ich es nach meinem Post selbst zu sehen.


Es gab und wird immer verschiedene Meinungen geben, aber anders, wie vor ein paar Jahren, ist es, dass keiner mehr irgendwas sagen darf, was nicht der Politischen Meinung entspricht.

Wenn uns Meinungen Anderer nicht zugesagt haben, haben wir es abgewunken oder denjenigen einfach seiner Meinung gelassen.

Heute wird man dafür als Querdenker,Nazi oder Aluhutträger betitelt und gemieden.


Im Privaten bin ich oft leise und ziehe mich bei Politischen Themen zurück.

Nicht aber, weil ich keine Meinung habe, sondern weil ich diesen Zustand der "nicht existenziellen freien Meinung" nicht ertrage.

Mir ist die Lust und das Interesse vergangen meine Meinung an den Tag zu legen, weil es am Ende oft zu einer unangenehmen Stille kommt.


Während das ganze Thema Corona aufkam habe ich gesehen, wieviele Freundschaften, Beziehungen und Familien sich zerstritten oder getrennt haben.

Ich habe viele Stunden, Tage und Wochen damit zugebracht mich in alle Meinungen rein zudenken/einzufühlen und am Ende für mich entschieden... leben und leben lassen, denn es bringt nichts anderen seine Meinung auf zu zwängen und das will ich auch gar nicht.


Jeder Mensch auf dieser Erde hat das Recht auf eine eigene Meinung und darauf, seine eignen Entscheidungen zu treffen.


In welchem Jahrhundert leben wir, wo aussenstehende Personen über einen anderen bestimmen dürfen oder es versuchen?

Wie kann es sein, dass wir Menschen wegen ihrer Meinung oder Entscheidung diskriminieren?


Überall im Radio, Fernsehen, sozialen Medien und Plakaten werden wir auf das Thema Toleranz hingewiesen und aufmerksam gemacht.

Wir werden angehalten Religionen, fremde Kulturen und die Genderpolitik zu Tolerieren , aber eine eigene Meinung wird nicht länger toleriert.


Toleranz sollte auf allen Ebenen statt finden!


Für mich steht neben dem Wort Toleranz ein weiteres wichtiges Wort: RESPEKT und das ist leider zwischenmenschlich in den letzten Jahren verloren gegangen.



Bedeutung: Respekt bedeutet seinen Gegenüber Wertschätzung entgegen zu bringen und ihn/sie für sein/ihres Sein/s zu tolerieren.



Durch die, nennen wir es mal "Krisensituation COVID19", habe ich einige wahre Gesichter von Menschen gesehen, bei den einigen zu erwarten, bei anderen völlig unerwartet.

Viele Aussagen (auch wenn nicht auf mich bezogen) hatten mich völlig sprachlos gemacht und die Menschlichkeit einiger in Frage gestellt.


Ich bedauere sagen zu müssen, dass ich den Zustand dessen, in dem wir leben und es einfach so passieren lassen, mich so an einigem Zweifeln lassen.



 

Danke für die Zeit, die du aufgebracht hast, diesen Post zu lesen.

Ich hoffe, dieser Post hat dich zum Nachdenken angeregt.


Du wirst schon bald wieder von mir lesen.


Deine Naila